Klima

Die wesentlichen Klimaelemente wie Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Sonnenscheindauer, ergeben ein freundliches Bild. Die relative Luftfeuchtigkeit ist infolge der Seenähe immer ausgeglichen, fällt auch in den Sommermonaten nicht unter 70% und beträgt im Jahresmittel ca. 80%. Die Lufttemperatur wird im Wesentlichen beeinflusst durch die Windgeschwindigkeit und -richtung, die Wassertemperatur und die Sonnenstrahlung. Nach langjährigen Beobachtungen, treten in den Sommermonaten nicht mehr als 1-3 Tage hervor, die als "sehr warm/ schwül" wiedergespiegelt werden. Ein oftmals freundlicher Wettercharakter in den Monaten April bis Oktober, wird durch 10- 14 monatlicher Schönwettertage hervorgerufen. Meteorologisch sogenanntes "Schlechtwetter", besteht in dieser Zeit nur an durchschnittlich 3 Tagen des Monats.
Als ein spezifischer Heilfaktor gilt das Meerwasseraerosol. Die im Meerwasser gelösten anorganischen Bestandteile wie Jod, Fluor, Selen und Eisen, sowie darin enthaltene biologische Faktoren, wirken entzündungshemmend und sekretlösend (schleimverflüssigend). Aufenthalt in der Strandzone bei gleichzeitiger körperlicher Bewegung, sichern eine ausreichende Dosis eingeatmeter Meeresbestandteile.
Die konstant hohe Luftfeuchtigkeit, bedeutet zusätzliche Schonung der Atemwege, sie schützt dieselben vor Austrocknung und unterstützt die Erholung der Schleimhaut.
Die erkrankte Haut wird mit Meerwasserbädern behandelt. Zusätzlich zu den beiden o. g. Effekten, wird hier die so genannte keratolytische Wirkung verzeichnet, d. h. die Quellung, Aufweichung und Abstoßung erkrankter Hautschichten.